Während zweier besonderer Tage stand für die Schüler*innen der Abteilung Vitacura die Feier des Tages der Umwelt im Mittelpunkt. Dieser wurde mit einer Reihe von Aktivitäten begangen, die Anlass zum Lernen, Nachdenken und für konkrete Maßnahmen boten. Die Veranstaltung ist Teil eines umfassenderen Programms mit dem Ziel, das ökologische Bewusstsein der gesamten Schulgemeinschaft zu fördern.
Eines der Hauptthemen war der Chungungo, eine einheimische Otterart, die vom Aussterben bedroht ist. Schüler*innen der 3. und 4. Klasse erarbeiteten seinen Lebensraum und lauschten einem besonderen Vortrag von Teilnehmenden aus dem Differenzierungsfach Naturwissenschaften der 12. Klasse, die ihnen mehr über die Eigenschaften des Chungungo erzählten sowie über seine Rolle für das Ökosystem und den Bedrohungen, denen das Tier ausgesetzt ist. Diese generationsübergreifende Aktivität ermöglichte es den Kleineren, von ihren älteren Mitschülern und Mitschülerinnen zu lernen und schuf eine wertvolle Instanz für Zusammenarbeit.


In den zwei Tagen lernten die Schüler*innen außerdem, textile Abfälle als wiederverwendbare Ressourcen zu schätzen. Schüler*innen der 5. und 6. Klasse beteiligten sich an einer kreativen Aktion, bei der sie alte T-Shirts bearbeiteten und ihnen – statt sie in den Müll zu werfen – neues Leben einhauchten. Diese Erfahrung bot Anlass zum Nachdenken über die Auswirkungen der Textilindustrie sowie darüber, wie wichtig die Verringerung unseres Konsums und Abfalls ist.
Weiterhin wurde das Engagement der Klassen gewürdigt, die sich aktiv an den Mülltrennungs-Kampagnen beteiligt hatten. Jede Klasse organisiert wöchentlich den Transport der Container und stärkt so gleichzeitig die gemeinsame Übernahme von Verantwortung und Teamarbeit.
„Diese Tage sind nur ein Teil des Umweltprogramms, das wir an der Schule verfolgen. Wir möchten, dass unsere Schüler*innen Nachhaltigkeit im Rahmen ihrer ganzheitlichen Bildung erleben“, erklärt Martin Sommer, Fachbereichsleiter für Naturwissenschaften der Abteilung Vitacura.







