Seit 2005 besitzt der Elternbeirat eine eigene Rechtspersönlichkeit und Statuten, die 2002 und 2003 von einer Gruppe Erziehungsberechtigter ausgearbeitet wurden.
Die Schülervertretung (CAA) wurde ins Leben gerufen, weil die Schule die demokratische Beteiligung der Schülerinnen und Schüler fördern will, was als Teil der umfassenden Ausbildung von Führungspersönlichkeiten zu verstehen ist. Dies steht im Einklang mit ihrem Auftrag, Bürger der Zukunft zu erziehen, die einen Sinn für Bürgerbeteiligung, Solidarität und Teilhabe in der Gesellschaft haben, welche in der heutigen Welt erforderlich sind. Außerdem bietet die Schülervertretung Raum für alle Anliegen der Schülerinnen und Schüler, die sie schon ab den jüngeren Jahrgängen haben.
Die CAA ist eine Gruppe, die von fünf Schülerinnen und Schülern (Vorstand) geleitet wird, welche die Arbeit der sieben Komitees koordinieren und an regelmäßig stattfindenden Aktivitäten teilnehmen, die von der Kommunalverwaltung, den Schulen in der Gegend und Wohltätigkeitsorganisationen getragen werden. Darüber hinaus wohnen sie gelegentlich Versammlungen der Schulleitung bei, bei denen sie um ihre Meinung gebeten werden und bei der Umsetzung bestimmter Maßnahmen mithelfen.
Die Schülervertretung setzt sich aus folgenden Komitees zusammen: Kommunikation, Allianzen, Veranstaltungen, Kultur, Umwelt, Soziales und Sport.
Die etwa 30 Schüler planen, organisieren und setzen im Laufe des Jahres eine Reihe von Aktivitäten um, die sich an die Schulgemeinschaft richten.
Die Koordinationsarbeit der Lernenden funktioniert, weil sie ein Beispiel für die ganzheitliche Ausbildung von jungen Menschen ist, die eine kritische Haltung, eine soziale Berufung und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu ihrer Schule an den Tag legen.
Positiv ist auch, dass die CAA die Interessen der Schülerinnen und Schüler vertritt und ein Sprachrohr für ihre Anliegen ist. Außerdem arbeiten sie mit anderen schulischen Bereichen zusammen.
C.A.S.A. entstand im Jahr 2001 dank der Initiative einer Gruppe von Schülern und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer richtigen “Einrichtung” an der DS. Die Mitglieder sind mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache.
C.A.S.A. hilft bei der Finanzierung und beim Bau von “mediaguas” (eine Art Notunterkunft) für hilfsbedürftige Familien.
Diese Art der Arbeit hilft den Schüler dabei, ein soziales Bewusstsein und eine Vision von einem solidarischen Chile zu entwickeln. Sie wachsen zu engagierten Menschen heran, die helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und auf diese Weise zu einem Mentalitätswandel beitragen. Ferner entsteht ein Identitäts- und Zugehörigkeitsgefühl zu unserem Land.
C.A.S.A. besteht aus insgesamt drei Bereichen: einem bildenden, der dafür zuständig ist, Freiwillige “anzuwerben” und eine moralische Grundlage der Arbeit zu schaffen. Der Bereich Finanzen kümmert sich um die Beschaffung der zur Finanzierung notwendigen Mittel. Der Bereich Familie sucht und wählt die zu unterstützenden Familien aus und verfügt über ein Komitee und einen Leiter. Ferner gibt es einen 1. und 2. Vorsitzenden sowie einen Berater, die gemeinsam Politiken und Strategien festlegen und sich um die Logistik und Ordnung kümmern.
Bei der “barra” der Deutschen Schule Santiago handelt es sich um eine Gruppe von Schülern, die die Sportler der DS bei verschiedenen Sportveranstaltungen anfeuern und unterstützen.